Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau, auch bekannt als KfW, vergibt zinsverbilligte KfW-Darlehen für verschiedene Maßnahmen.
Einer der Klassiker ist das KfW- Wohneigentumsprogramm. Nicht nur der Kauf oder Neubau ganzer Häuser wird gefördert, ebenso werden auch einzelne Modernisierungsmaßnahmen gefördert. Anfang des Jahres 2009 wurden die bisherigen Programme für Sanierung und ökologisches Bauen vereinfacht bzw. zusammengefasst.
Die KfW-Darlehen werden nicht direkt bei der KfW beantragt. Die KfW-Darlehen laufen immer über eine Bank, in der Regel im Rahmen der Gesamtfinanzierung. Die Konditionen eines KfW-Darlehens sind von der Kreditanstalt für Wiederaufbau vorgegeben. Aus diesem Grunde unterscheiden sich die KfW-Darlehen somit nicht bei den verschiedenen Banken. Es wickeln jedoch nicht alle Kreditinstitute gleichzeitig auch alle KfW-Programme ab.
Für ökologisch hochwertige Sanierungen sind die subventionierten KfW-Darlehen von der Bundesregierung konkurrenzlos günstig. Wer zum Beispiel ein Fenster erneuert, neue Heizungstechnik einbaut, das Dach, die Hauswände oder den Kellerdecke dämmt, erhält nicht nur einen Topzinssatz. Sollte der Besitzer eines Altbaus mit den Investitionen den Energieverbrauch auf oder sogar unter Neubaustandard drücken, kann er obendrein mit einem teilweisen Schuldenerlass rechnen. Jeder sollte demnach prüfen ob er sein Sanierungsvorhaben nicht mit KfW-Mitteln günstiger finanzieren kann als mit Standardhypothekendarlehen.


