Als Umschuldung wird die Begründung einer neuen Schuld zur Begleichung einer bestehenden Schuld bezeichnet.
Bei gefallenen Zinsen ist es für einen Darlehensnehmer unter Umständen günstiger, einen unter schlechteren Zinsbedingungen abgeschlossenen Kredit durch die Aufnahme eines neuen, zinsgünstigeren Kredits vorzeitig zu tilgen.
Der Vorteil einer solchen Umschuldung besteht darin, dass der neue Kredit wesentlich günstiger ist. Sollte der laufende Kredit eine recht hohe Summe und eine nicht unscheinbare Restlaufzeit aufweisen, so ist mit der Umschuldung in vielen Fällen eine sehr hohe Ersparnis möglich.
Eine Umschuldung kommt für die verschiedensten Personengruppen in Betracht.
Als Studenten, Beamte, Zeitsoldaten, Angestellte, Auszubildende, Selbstständige oder auch als Freiberufler. Jeder hat die Möglichkeit auf eine Umschuldung.
Im Vorfeld muss geklärt werden, ob der alte Kredit vorzeitig gekündigt werden kann, denn bei einigen Krediten ist die Laufzeit festgelegt, welche eine vorzeitige Tilgung der Summe nicht zulässt.
Bei der Umschuldung sollte man jedoch grundsätzlich Vorsicht sein, denn unseriös niedrige Kredite können in manchen Fällen auch Klauseln enthalten, wodurch versucht wird die tatsächlichen Kosten zu verschleiern. Zudem muss der bisherige Kreditvertrag geprüft werden, da teilweise auch zusätzliche Kosten bei der Ablösung auftreten können.
Das Ziele einer Umschuldung ist die Wiederherstellung der Kreditwürdigkeit, um so die Möglichkeiten für neue Kredite zu niedrigeren Zinssätzen zu schaffen.


