Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Mit der 100 Prozent Finanzierung ein Eigenheim kaufen. Welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, damit die Baufinanzierung ohne Eigenkapital gelingt.

Ohne Eigenkapital ins Eigenheim: Es ist möglich!

Viele Menschen würden gern ein Haus oder eine Wohnung kaufen, können aber nur auf geringe oder sogar auf überhaupt keine Ersparnisse blicken. Oft wird vermutet, der Erwerb einer Immobilie sei dann nicht möglich. Allerdings kommt es auf den Einzelfall an, denn unter Umständen ist eine Vollfinanzierung trotzdem erhältlich.

Wenn auch Sie erfahren möchten, wie die 100 Prozent Finanzierung funktioniert, sind Sie hier genau richtig. Wir haben alle entscheidenden Informationen rund um die Baufinanzierung ohne Eigenkapital zusammengetragen – und bieten den Direkteinstieg mit unserem Baufi-Vergleich.

Baufi-Vergleich: Was möchten Sie finanzieren?

  • Wir ermitteln für Sie die Top-Zinsen bei mehr als 500 Anbietern
  • Profitieren Sie von unseren Konditionen: im Schnitt 0,5% besser als bei der Hausbank
  • Umgehend, kostenlos und unverbindlich erhalten Sie Ihr Finanzierungsangebot

Abwarten und Eigenkapital bilden oder doch schon kaufen?

Einige Interessenten sind verunsichert, sie fragen sich, ob es sinnvoll ist, erst noch Eigenkapital zu bilden oder gleich zu kaufen. Unberechtigt ist diese Frage nicht, da sich ein früher Immobilienerwerb durchaus lohnen kann.

Ein wesentlicher Punkt ist die Umverteilung des Geldstroms. Wer nicht kauft und weiterhin zur Miete wohnt, bezahlt am Ende seinen Vermieter. Der Einzug in ein Eigenheim ändert an der finanziellen Situation meist wenig. Die finanzielle Belastung durch die Baufinanzierung bleibt ungefähr gleich, allerdings wird mit dem Geld die eigene Immobilie abgezahlt.

Voraussetzungen für eine 100 Prozent Finanzierung

Nicht grundlos fordern die meisten Banken bei der Finanzierung von Eigenheimen den Einsatz von Eigenkapital. Den Geldinstituten geht es letztlich darum, ihr eigenes Risiko zu begrenzen. Je mehr Ersparnisse der Bauherr oder Käufer einsetzen kann, desto geringer der benötigte Kredit.

Im Prinzip denken Banken, die Vollfinanzierungen anbieten, nicht anders. Ihnen ist das Thema Sicherheit ganz wichtig. Sie stimmen einer Baufinanzierung nur zu, wenn der Antragsteller bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Nur so ist gewährleistet, dass später auch eine Rückzahlung des Darlehens erfolgt.

  • Einkommen

    Lohn oder Gehalt des Darlehensnehmers müssen ausreichen, um die Darlehensrate mühelos zu tragen. Gerade bei der Vollfinanzierung bestehen viele Banken auf eine leicht erhöhte Tilgung. Ein solides Einkommen ist deshalb Pflicht.

  • Bonität

    Nicht nur das Einkommen beeinflusst die Bonität. Andere Faktoren, wie z.B. bestehende Kreditverbindlichkeiten, sind ebenfalls von Bedeutung. Im Idealfall bestehen keine Kredite, weil dann umso mehr Geld für die Rückzahlung des Immobiliendarlehens zur Verfügung steht.

  • Gutes Objekt

    Die Immobilie muss mit guter Lage und einem angemessenen Zustand überzeugen. Die Banken legen Wert auf Qualität, schließlich stellt die Immobilie letztlich den Gegenwert dar, welcher das Darlehen absichert.

Was Banken unter einer Vollfinanzierung verstehen

Zunächst klingt der Begriff „Vollfinanzierung“ sehr verlockend. Allerdings sollten sich Interessenten darüber im Klaren sein, dass die Banken ganz unterschiedliche Vorstellungen im Hinblick auf solch eine Finanzierung haben. Je nach Geldinstitut gilt eine andere Definition, sodass unter Umständen trotzdem das Erfordernis besteht, Eigenkapital einzusetzen.

Die meisten Verbraucher meinen, dass die Bank sämtliche Kosten finanziert. Allerdings trifft dies nur bedingt zu. Äußerst wenige Banken sind dazu bereit, sämtliche Kosten eines Immobilienerwerbs zu finanzieren.

Häufig bezieht sich die 100 Prozent Finanzierung ausschließlich auf den Kaufpreis. Für den Käufer der Immobilie bedeutet dies, die Erwerbsnebenkosten selbst tragen zu müssen. Gerade hier dürfen Interessenten die Situation nicht unterschätzen. Je nach Bundesland kann bereits für die Grunderwerbsteuer ein stattlicher Betrag fällig werden. Deshalb ist von Erwerbsnebenkosten auszugehen, die ungefähr zwischen 6 und 10 Prozent des Kaufpreises liegen.

Einige Banken gehen noch einen Schritt weiter. Sie verstehen unter einer 100 Prozent Finanzierung, dass sie den Beleihungswert der Immobilie in voller Höhe finanzieren. Allerdings entspricht der Beleihungswert längst nicht immer dem geforderten Kaufpreis. Teilweise werden hier Abschläge in Höhe von bis zu 10 Prozent vorgenommen, so dass sich auch hier eine Finanzierungslücke auftun kann, die mit Eigenkapital zu schließen ist.

Wie Sie Ihre Bonität verbessern

Je besser die Bonität, desto höher die Chance, von der Bank eine Finanzierungszusage zu erhalten. Glücklicherweise müssen sich Interessenten mit ihrer gegenwärtigen Bonität nicht abfinden. Es gibt Möglichkeiten, um sie bei gleich bleibendem Einkommen zu verbessern. Dies wird zwar nicht von heute auf morgen gelingen, doch mittelfristig besteht eine realistische Chance, die Voraussetzungen für ein Immobiliendarlehen zu erfüllen.

Die beste Maßnahme zur Verbesserung der Bonität besteht darin, bestehende Kreditverbindlichkeiten abzubauen. Wer einen Kfz-Kredit oder Ratenkredit zurückzahlt, sollte nach erfolgter Rückzahlung keine neuen Kredite aufnehmen. Wer keine Finanzierungen benötigt, sendet ein positives Signal an die Bank.

Zugleich empfiehlt es sich, Ersparnisse zu bilden. Wer jeden Monat einen konstanten Betrag spart, kann im Lauf der Zeit genau das Eigenkapital bilden, das viele Banken für eine Baufinanzierung voraussetzen. Dann wäre es auf einmal möglich, die Erwerbsnebenkosten oder gar einen Teil des Kaufpreises damit abzudecken.

Mit sicheren Zinsen finanzieren

Wer sich für eine Vollfinanzierung entscheidet, muss in zahlreichen Fällen von einer längeren Rückzahlungsdauer ausgehen. Womöglich genügen 20 Jahre nicht, um das Immobiliendarlehen vollständig zurückzuzahlen. Deshalb ist es umso entscheidender, jegliche Zinsrisiken auszuschließen.

Angenommen die Hypothekenzinsen ziehen im Lauf der Jahre an. Sollte z.B. zehn Jahre nach Aufnahme des Darlehens eine Anschlussfinanzierung anstehen, könnte sich die Monatsrate bei gleich bleibender Tilgung erheblich verteuern und womöglich sogar finanzielle Schwierigkeiten machen. Soweit darf es nicht kommen, weshalb sich eine Absicherung empfiehlt. Unsere Berater erklären gern, welche Möglichkeiten bestehen.

Finanzierungsspezialisten prüfen Ihre Möglichkeiten

Sie würden gern eine Immobilie erwerben, haben jedoch kein Eigenkapital und wissen deshalb nicht, ob Sie eine Finanzierungszusage erhalten? Wir prüfen für Sie, ob die Möglichkeit einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital besteht. Einer unserer Finanzierungsspezialisten setzt sich gern mit Ihnen in Verbindung und ermittelt, welche Banken für eine Finanzierung infrage kommen.

Der große Vorteil für Sie besteht darin, dass Sie ohne große Mühe herausfinden können, welche Möglichkeiten bestehen und ob sich ggf. ein Finanzierungspartner findet, der Ihren Traum vom Eigenheim verwirklicht. In diesem Zusammenhang prüfen wir auch, welche Tilgung Sie sich als Darlehensnehmer zutrauen können.

Zudem helfen unsere Berater dabei, Finanzierungen zu optimieren. Ziel ist es zunächst, überhaupt eine Finanzierungszusage zu erhalten. Es wird aber auch geprüft, ob sich nicht mehrere Banken finden und mit welchen Anpassungen sich die Kosten der Finanzierung senken lassen. Zinsen der Baufinanzierung werden selbstverständlich auch verglichen, damit gute Konditionen garantiert sind. Somit profitieren Sie von einer Anfrage gleich doppelt.

Baufi-Vergleich: Was möchten Sie finanzieren?

  • Wir ermitteln für Sie die Top-Zinsen bei mehr als 500 Anbietern
  • Profitieren Sie von unseren Konditionen: im Schnitt 0,5% besser als bei der Hausbank
  • Umgehend, kostenlos und unverbindlich erhalten Sie Ihr Finanzierungsangebot